Die Vielfalt von Terrassenplatten

Beton vs. Naturstein

Terrassenplatten für den Garten beziehungsweise Außenbereich gibt es in vielen verschiedenen Farben, Formen und Materialien. Im Falle der Neugestaltung einer Terrasse hat man also die Qual der Wahl. Ebenso groß sind die Preisunterschiede. Einfache Terrassenplatten aus Beton verfügen für gewöhnlich über eine Größe von 40 x 40 Zentimetern. Die Stärke der Platten richtet sich nach den Anforderungen, die sie erfüllen sollen – sie sollten aber unbedingt frostsicher sein. Platten aus Beton sind preisgünstiger als beispielsweise Platten aus Naturstein. Daneben gibt es Platten in Sondergrößen bis hin zu Polygonplatten ohne einheitliches Maß. Sie werden vor allem dann verwendet, wenn ein mediterranes Ambiente im Garten gewünscht ist.

Für ein natürliches, abwechslungsreiches Gesamtbild

Genormte Terrassenplatten aus Beton lassen sich von jeder Hobbyhandwerkerin und jedem Hobbyhandwerker mit etwas handwerklichem Geschick verlegen. Etwas schwieriger wird es im Falle von Naturstein. Abhängig ist der Schwierigkeitsgrad des Verlegens vor allem vom Untergrund. Genormte Platten können für gewöhnlich einfach nach einem gewünschten Fugenbild in einer Schicht Sand oder Glasasche verlegt werden. Eine Wasserwaage hilft bei der Begradigung. Ein Gefälle in Richtung Garten sorgt für die zuverlässige Ableitung von Regenwasser. Zum Schluss werden die Fugen mittels der Verwendung eines Besens eingesandet. Im Falle von Natursteinplatten sieht es etwas anders aus. Eine bekannte und beliebte Variante ist das Verlegen in Trasszement. Die Fugen werden abschließend eingeschlemmt. Sowohl das Verlegen als auch das Einschlemmen sind Aufgaben für einen Experten beziehungsweise Fachbetrieb – vor allem dann, wenn man selbst keine Erfahrung im Verlegen von Terrassenplatten hat. Als Materialien bieten sich Marmor, Travertin und Kalksandstein an. Der Reiz dieser Produkte ist, dass keines dem anderen gleicht. Dadurch entsteht ein natürliches, abwechslungsreiches Gesamtbild inklusive Farbabweichungen. Entscheidet man sich hierfür, sollte man bedenken, dass die Angebote von Terrassenplatten aus Naturstein fast immer in einem höheren bis hohen Preissegment liegen als die Angebote von Terrassenplatten aus Beton.

Texturen und Farbspektren

Die Materialien von Terrassenplatten reichen – das haben wir bereits gehört – von Beton bis Naturstein, die allesamt unterschiedliche Vor- und Nachteile bieten. Einfache, unbeschichtete Terrassenplatten aus Beton sind günstig, aber nicht besonders ansehnlich. Heutzutage gibt es aber auch Natursteinimitate aus Beton sowie neue Formate, Farbtöne und Beschichtungen, die aus dem preisgünstigen Bodenbelag einen echten, unwiderstehlichen Hingucker machen – so beispielsweise Terrassenplatten aus Stein in Holzoptik. Höherwertige Terrassenplatten aus Beton haben einen Natursteinanteil und/oder spezielle, schmutzabweisende Oberflächen. Optisch noch ansprechender wirken Platten aus Naturstein, die durch vielfältige Texturen und Farbspektren bestechen. Außerdem sind sie – seien sie aus Granit, Marmor oder Sandstein – frei von Giftstoffen. Ebenfalls bekannt und beliebt sind Terrassenplatten aus Sandstein oder Terrakotta.

Frostsicher und robust verarbeitet

Im Trend liegen Terrassenplatten aus Stein in Holzoptik. Für welchen Bodenbelag im Garten beziehungsweise Außenbereich man sich letztendlich entscheidet, hängt vor allem von Budget, Geschmack und Untergrundbedingungen ab. Doch ganz gleich, welchen man verlegt: Der

Im Trend- Steinplatten mit Holzoptik

Bodenbelag für den Garten sollte frostsicher und robust verarbeitet sein. Das gilt ganz besonders für Hunde- und Katzenbesitzer. Sie sollten sich übrigens lieber für dunkle als helle Farben bei den Terrassenplatten entscheiden. Außerdem wird empfohlen, den Bodenbelag bei gutem Licht und trockenem Wetter auszusuchen, weil die Platten bei Regen und/oder Feuchtigkeit ihre Farbe verändern können. Das Verlegen von Terrassenplatten aus Naturstein ist, das haben wir bereits gehört, schwieriger als das Verlegen von Beton-Terrassenplatten. So oder so absolut unverzichtbar sind Geduld und Fingerspitzengefühl. Denn: Nur so finden sich die richtigen Anschlussstellen. Wer unsicher ist, wendet sich an einen Experten beziehungsweise Fachbetrieb.

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