Wühlmäuse – des Gärtners Plage

Wühlmäuse sind possierliche Tierchen, welche im Kleingarten allerdings nichts verloren haben. Sie können in den Gartenanlagen sogar zu einer wahren Plage werden. Besonders in den Wintermonaten besteht die Gefahr, dass die Nager sich mit den Wurzeln der neu in die Erde gesetzten Pflanzen versorgen. Der Kleingärtner kann hier Vorsorge treffen, indem er die Gehölze vor der Pflanzung in Drahtkörbe setzt. Diese lassen sich aus engmaschigen Zäunen selbst herstellen. Allgemein gilt, dass die Maschen nicht größer als etwa 15 Millimeter sein sollten. So haben Wühlmäuse, keine Chance, an das Wurzelwerk zu gelangen. Während man Busch- oder Kletterrosen mit etwa 50 Zentimeter hohen Körben versorgen sollte, sind für Beetrosen etwas kleinere Ausführungen ausreichend.

Kletterrosen mit Körben schützen

Um einen Korb für eine Kletterrose herzustellen, benötigt man ein 80 x 125 Zentimeter großes Stück eines Drahtzaunes. An einer langen Seite, dem zukünftigen Boden, werden im Abstand von 20 Zentimetern 20 Zentimeter tiefe Schlitze in das Drahtgeflecht eingebracht. So lässt sich die Drahtkonstruktion problemlos zu einem Zylinder zurechtbiegen. Die Nahtstellen schließt man mit Blumendraht. Die Schnittstellen werden nun nach innen gebogen und an den Stellen, wo sie sich überlappen mit Draht verbunden. Das Pflanzloch muss folglich mindestens die Abmessungen des Korbes besitzen. Die Pflanzen können nun in herkömmlicher Weise in den Boden gebracht werden und sind vor einem Angriff der Wühlmäuse geschützt.

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3 Kommentare

  1. Ach, ich finde die Wühlmause total niedlich. Sehe ab und zu mal welche in meinem Beet. Da ich aber sowieso ein großer Nagerfreund bin, kann ich den kleinen Tierchen gar nicht böse sein!

  2. Bei uns überwintern gerade Mäuse in der Garage. Mir ist vorgestern eine entgegengesprungen, als ich die Biomüll-Tonne öffnete.
    Du bekommst erstmal einen Schreck, die Mäuse sind extrem schnell wieder verschwunden. Bei genaumen hinsehen erkennst Du jedoch viele Spure (Kot ist dunkel und ähnelt einem Reiskorn).
    Wir haben jetzt Handschuhe angezogen und Lebendfallen aufgestellt. Diese wurden mit Speck bestückt.
    Eine Maus haben wir schon gefangen. Es sind aber noch weitere in der Garage, habe gestern 2 weitere gesehen.

    Wichtig ist, die Mäuse nicht direkt vor dem Haus auszusetzen sondern diese auf ein Feld fahren. Dann ist die Wahrscheinlichkeit daß sie wiederkommt nicht besonders groß.

    Hoffe ich bekomme alle. Mal sehen. Ich halte EUch auf dem Laufenden.
    Markus

  3. Meine Nachbarin hatte ewig lange Probleme mit Wühlmäusen und hat mit der Zeit alle getötet, sei es mit ner Schaufel oder irgendwelchen Chemikalien. Unglaublich. Das sind doch auch Tiere, die ein Recht auf Leben haben..

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