Hyazinthen richtig kultivieren

Hyazinthen sind ausgesprochen dekorativ. Hin und wieder sieht man sie als Schnittblumen, doch meist sorgen sie als Topfpflanzen im Winter für einen Blickfang im heimischen Wohnzimmer. Als treibfähig erweisen sich Zwiebeln mit einem Umfang von  etwa zwanzig Zentimetern. Kleinere Hyazinthenzwiebeln lassen sich im Garten auspflanzen. Das Austreiben erfolgt in etwa zehn Zentimeter großen Töpfen. Wer sich an Weihnachten an blühenden Hyazinthen erfreuen möchte, sollte etwa Mitte November mit dem Austreiben der Pflanzen beginnen. Anfangs werden die Zwiebeln dunkel bei etwa 15 Grad vorgetrieben.

Helligkeit für erste Triebe

Zeigen sich die ersten Triebe, werden die Töpfe in einen hellen Raum verlagert und bei Zimmertemperatur weitergetrieben. Hyazinthen sollten nur mäßig gegossen werden, ansonsten werden die Triebe schnell lang und unansehnlich. Ein kühlerer Standort verlängert die Haltbarkeit der Blüten. Für das Austreiben eigenen sich auch spezielle Hyazinthengläser. Deren Unterteil wird mit abgekochtem Wasser gefüllt. Im Oberteil platziert man die Zwiebel. Diese bildet nun Wurzeln aus, welche nach wenigen Wochen den Boden erreichen. Im Hyazinthenglas wird bei etwa 15 Grad vorgetrieben, später bringt man das Glas in einen etwa 20 Grad warmen Raum. Das Vortreiben der Hyazinthenzwiebeln sollte nicht bei voller Sonne erfolgen. Besonders geeignet sind frühe Sorten, wie die weiße Mont Blanc, die blaue Ostara oder die rosa blühende Anne Marie.

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2 Kommentare

  1. Hej, danke Stanley für den Link – feine Seite 🙂

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