1 Gedanken zu „Räum- und Streupflicht für Kleingärtner“

  1. Das ist sehr aufschlussreich und gilt sicherlich nicht nur für Kleingartenvereine sondern grundsätzlich für alle Vereine mit Außenzugangsbereich. Wird vermutlich immer wieder gerne „vergessen“ weil sich erstmal niemand zuständig fühlt. Vor allem wenn man sich dort nicht aufhält bei schlechtem Wetter.

    Ein immer wieder beliebtes Thema – wo auch dann gerne in Kleingärtenvereinen jeder seinen „Senf“ dazutut – ist das Streumittel selbst:

    Split
    Kies
    Granulat
    Sand
    oder etwa doch das gute alte Streusalz?

    Dies ersten genannten 4 – oft mit dem blauen Engel versehenen – Materialien vermindern ebenso die Rutschgefahr und haben nicht die schädlichen Wirkungen von Salz. Die Folgen des Salzstreuens zeigen sich oft erst Monate später:

    Salzgeschädigte Straßenbäume können nicht mehr genügend Wasser aufnehmen. Im Boden verdrängt das Salz zudem wichtige Pflanzennährstoffe und beeinträchtigt Mirkoorganismen. Vor allem die Baumarten, die die Alleen zieren, reagieren empfindlich auf Salz, etwa Ahorn, Linden, Kastanien.

    Hierzu ein sehr treffendes Zitat:

    “Salz gehört auf das Frühstücksei und nicht auf den Bürgersteig”

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