Alpenveilchen

Alpenveilchen, lateinischer Name lautet Cyclamen zählen zu den Myrsinengewächsen in der Familie der Primelgewächse .Zur Gattung zählen 22 Arten. Die meisten von ihnen sind im Mittelmeerraum heimisch. Aber nur das Europäische Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens) ist in den Alpen beheimatet und dadurch namentlich in Deutschland so bekannt und beliebt. Als Topfpflanze hierzulande sehr verbreitet ist das Zimmeralpenveilchen. Es stammt ursprünglich aus Kleinasien. Einige Arten sind winterhart.

Bestimmungsmerkmale des Alpenveilchens

Das Alpenveilchen blüht in den Farben rot bis rosa, zartrosé und auch weiß. Es hat 5 Blütenblätter in einer einer Blüte, welche nach hinten gebogen ist und auf Stengeln sitzt, deren Höhe ca. 18 bis 20 cm beträgt. In der Blütezeit von August bis April bilden sich herzenförmige Blätter.

Das Alpenveilchen als Giftpflanze

Stark giftig ist besonders die Knolle des Alpenveilchens. In dieser befindet sich der Stoff Cyclamin. Erste Vergiftungsanzeichen treten bereist bei Verzehr von 0,2 g auf. Bereits 8 Gramm gelten als tödlich!

Symptome:

  • Erbrechen
  • Übelkeit
  • starke Magenschmerzen
  • Durchfall
  • Kreislaufstörungen
  • Atemlähmung
  • Augenentzündungen und Hautreaktionen bei Kontakt mit dem Saft

Das Alpenveilchen ist auch für Tiere giftig. Vor allem für Meerschweinchen, Hamster, Katzen, Hasen und Hunde und Vögel. Es zeigen sich die gleichen Symptome wie bei einer Vergiftung beim Menschen.

© Stefan Körber – Fotolia.com

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