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Kies und Splitt für die Gartengestaltung

Kies und Splitt sorgen bei der Gartengestaltung für Harmonie. Nicht umsonst sind Steine in der jahrtausendealten Zen-Tradition in Japan ein so wichtiges Element. Kies und Splitt schaffen einen fließenden Übergang zwischen Pflanzen und Terrasse. Im Gegensatz zu Terrassenplatten ist das locker aufgeschüttete Material äußerst variabel und leicht zu handhaben. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kies und Splitt und welche Unterkonstruktion muss man dafür vorbereiten? Wir geben Antworten auf diese Fragen und zeigen, welche Vorteile es hat, den Garten mit Steinen zu gestalten.

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Warum den Garten mit Kies und Splitt gestalten?

Kies und Splitt sind als Gestaltungselement in keinem Garten mehr wegzudenken. Kies und Splitt kaufen ist günstig und bietet viele Vorteile:

Die Vorteile im Überblick

  • Mehr Zeit für andere Dinge: Der Aufwand für die Gestaltung des Gartens mit Kies und Co ist im Vergleich zu einer Verlegung von Terrassenplatten sehr gering. Auch die Instandhaltung kostet Sie wenig Zeit: Im Vergleich zu einer Rasenfläche müssen Sie, die Kiesfläche weder düngen noch mähen. In der Regel reicht es, die Fläche mit den losen Steinen alle zwei bis drei Monate zu pflegen.
  • Natur und Ästhetik im Garten:  Die Fläche mit Kies und Splitt ist nicht versiegelt und lässt Regenwasser ganz natürlich abfließen – im Gegensatz zu einer zupflasterten Fläche. Außerdem sehen lose Steine in Kombination mit der passenden Bepflanzung im Garten naturnah und schön aus.
  • Wenig Unkraut: Mit einer Folie, die unkrauthemmende Eigenschaften aufweist, kann man erfolgreich verhindern, dass Unkraut zwischen den Steinen wächst. Dazu sollte man eine Aufbauhöhe von mindestens fünf Zentimetern einplanen. Die Pflänzchen können nicht tief wurzeln und lassen sich kinderleicht entfernen.
  • Niedrige Kosten: Das lose Material ist kostengünstiger in der Anschaffung als beispielsweise Natursteinplatten. Diese müssen auch noch vom Fachmann verlegt werden. Eine Gartengestaltung mit Kies und Split kann von jedem Gartenfreund selbst erledigt werden. So spart man die Kosten für den Handwerker.
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Kies oder Split – Was ist besser?

Für Kies und Split gilt die gleiche Grundregel: Dunkle Sorten heizen sich im Sommer schneller auf, helle machen Verunreinigungen eher sichtbar. Bezüglich der Größe sollte man wissen, dass kleine Körnungen grundsätzlich einen sichereren Auftritt geben. Sie eignen sich besonders als Untergrund für Tisch und Stühle. Der Nachteil von Steinchen ist, dass sie mehr gefährdet sind, vom Laubsauger verschluckt zu werden als die großen.

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Doch, was sind die Unterschiede der beiden Zierstein-Arten?

Siehe auch  Die richtigen Bodenfliesen für den Garten - auf was muss man achten

Zierkies

Zierkies ist durch und durch ein Naturprodukt. Er stammt aus dem Sediment fließender Gewässer. Ecken und Kanten der Steine wurden durch das Wasser abgeschliffen. Die runden Steine sind in Größen von 2-20 Millimetern Durchmessern erhältlich. Der große Vorteil der runden Form von Zierkies ist, dass die Flächen auch barfuß begehbar sind. Ein Nachteil ist aber, dass Gartenmöbel auch auf kleinkörnigem Zierkies nicht so stabil stehen wie auf Ziersplitt.  

Ziersplitt

Ziersplitt erhält seine Größe und Form durch einen industriellen Prozess. Bruchsteine verschiedener Gesteinsarten werden durch Maschinen auf unterschiedliche Korngrößen von zwischen 2 und 32 Millimetern zerkleinert. Ziersplitt ist deshalb feiner und scharfkantiger und eignet sich besonders gut als trittfester Untergrund. Weil für Ziersplitt unterschiedliche Gesteinsarten verwendet werden, sind viele Farben und Formate erhältlich. Das bietet zahlreiche Möglichkeiten zur optisch abwechslungsreichen Gestaltung von Terrassen, Wegen, Beet- oder Teicheinfassungen. Der Nachteil von Ziersplitt ist, dass man darauf nicht gut barfuß gehen kann.

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 Unterkonstruktion für Kies und Splitt

Elementar für eine Gestaltung mit Kies und Splitt ist eine stabile Unterkonstruktion und Einfassung.  Ohne gute Unterkonstruktion können die Steinchen aufgrund eines Gefälles oder durch die Einwirkung von Wasser mit der Zeit verschwinden. Die Lösung: Gitter mit Honigwabenstruktur halten den Kies da, wo er hingehört. Die Fläche lässt sich damit auch leichter pflegen.

Randsteine oder Pflastersteine aus Beton oder Naturstein bieten sich als Einfassung für die Steine an. Die Materialien sind in unterschiedlichen Höhen, Breiten und Farben erhältlich. Damit kann man für ein einheitliches Gesamtbild sorgen – oder Kontraste setzen.

Fazit

Mit Kies und Splitt lassen sich Flächen im Grünen vielseitig und kostengünstig aufwerten.

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