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Outdoor-Design: Warum sich eine Pergola lohnt

In 2021 hatten mehr als die Hälfte aller deutschen Bürger einen Balkon oder eine Terrasse. Wer sogar einen Garten besitzt, genießt ein echtes Privileg. Das Gestalten des Outdoor-Bereichs kann allerdings eine echte Herausforderung sein. Neben den klassischen Blumen, Büschen und Bäumen gibt es noch eine ganze Reihe anderer Gestaltungsmöglichkeiten. Besonders gefragt sind in diesem Fall Terrassen und Pergolas.

Eine Pergola überdacht Teile des Außenbereichs eines Hauses. Ob direkt auf der Terrasse aufgebaut oder alleinstehend im Garten, besteht sie in der Regel aus Stützsäulen und einem Dachgitter mit Balken und Sparren. Sie schützt vor Wind und Sonne, kreiert eine natürliche Abgrenzung im Gartenbereich und schafft ein wirklich gemütliches Ambiente. Warum sich der Bau einer Pergola lohnt, zeigen wir im Folgenden.

Den Garten optisch aufwerten

Wer einen eher rechtwinkligen Garten hat, der weiß um die Schwierigkeiten bei der Gestaltung. Pfade, Beete und andere Elemente können mit etwas Kreativität für Struktur sorgen. Einen besonders schönen Effekt erzeugt aber die Pergola, denn sie kann, je nach Stil, verspielt und romantisch oder erhaben und edel wirken. Mit rankenden Pflanzen an den Pfeilern oder eleganten Gartenmöbeln wertet die Pergola den Garten optisch auf. Die freistehende Pergola schafft dabei besonders viel Tiefe und lässt den Bereich größer aussehen.

Vor Wind und Wetter schützen

Vier Jahreszeiten sind ein Geschenk. Sie bieten den Bewohnern eines Hauses mit Garten aber auch Herausforderungen. Im Sommer mag man sich gerne draußen aufhalten, doch manchmal wird es auch zu heiß oder die UV-Strahlung ist zu stark. In solchen Fällen bietet eine Pergola einen entspannten Rückzugsort. Ob als Terrassenüberdachung mit Lamellendach oder mit einem einfachen Sonnensegel: Die Pergola kann eine echte Oase bilden.

Grenzt die Pergola an die Hauswand an, entsteht je nach Wetter die Gemütlichkeit eines Wintergartens oder ein Rückzugsort vor der Sonne. Dabei kann auch ein senkrechter Sichtschutz helfen, der bei vielen Pergolas mit angebracht werden kann. Im deutschen Klima ist es auch nennenswert, dass Lamellendächer stark genug sind, eine gute Masse an Schnee zu tragen. So können Sie Ihre Pergola auch im Winter sorglos stehen lassen.

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Geringer Arbeitsaufwand

Echte Hobby-Gärtner genießen beim Gärtnern die Natur. Während sie mit ihren Händen arbeiten, geduldig die Erde auflockern, aussäen, düngen, gießen und ernten, entspannen sie sich und entfalten ihre Kreativität. Wer dafür nicht die Zeit und Muße hat, kann trotzdem mit geringem, einmaligem Arbeitsaufwand einen Traumgarten bauen. Eine Pergola schafft innerhalb weniger Stunden eine gepflegte Atmosphäre, einen Rückzugsort und eine praktische Nutzfläche. Dass es dafür nur ein bis zwei Personen bedarf und die Pergola innerhalb eines Nachmittags aufgestellt werden kann, ist ein echter Vorteil. Ist sie erst einmal aufgebaut, hält die Pergola jahrelang. Mit einfachen Entwässerungssystemen, die Regen über alle vier Säulen ableiten, müssen Sie auch bei spontanem Regenguss nichts tun. Bei einem vierjährigen Mittel von 66 Liter Niederschlag pro Quadratmeter zwischen 2020 und 2023 spielt das in unseren Breitengraden auch wirklich eine Rolle.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Bei all diesen Vorteilen ist es natürlich auch wichtig, wie kostspielig die Anschaffung einer Pergola ist. Auch wenn die Investition erst einmal abschrecken kann, werden sich Eigentümer noch jahrelang an ihrer Pergola erfreuen. Wartungsfrei und mühelos instand zu halten, kostet sie über längere Zeiträume nichts.

Eine Pergola kann dem Garten also wirklichen Mehrwert bieten. Wer sich dafür entscheidet, kann den Outdoor-Bereich das ganze Jahr über genießen und wird den Bau seiner Pergola nicht bereuen.

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