Dahlien – Blütenpracht im Spätsommer und Herbst

Eine Blume, die uns jedes Jahr wieder mit ihrer langen Farbenpracht erfreut, ist die Dahlie. Die ersten Blüten gibt es schon Ende Juli und die letzten Blüten können noch bewundert werden, wenn der erste Frost schon Einzug gehalten hat. Genau das macht die Dahlie bei Gartenfreunden so beliebt. Allerdings gibt es diese Pracht nicht zum Nulltarif. Dahlien verlangen eine sorgfältige Pflege, und belohnen den Gärtner damit, dass sie reich und üppig blühen.

Die Dahlie hat ihren Ursprung in Mexiko. Schon vor fast 400 Jahren beschrieb der spanische Arzt Francisco Hernandez die wunderschöne Blütenpracht. Allerdings wollten die Europäer die Dahlie nicht als wunderschöne Blume haben, sondern sie waren der Meinung, dass die Knollen der Dahlie zum Essen geeignet sind. Die Enttäuschung war groß, als sich herausstellte, dass man sie zwar essen kann, aber sie trotzdem ungenießbar sind. So richtig durchsetzen konnte sich die Dahlie erst, als Alexander von Humboldt Samen mit nach Paris und Berlin brachte, und diese Blume auch tatsächlich als Zierpflanze vorstellte. Inzwischen gibt es rund 20.000 verschiedene Sorten, von denen sich aber nicht alle halten können, weil sie einer gewissen Modelinie unterworfen sind.

 
So bleibt die Pracht lange erhalten
Es reicht nicht, die Dahlienknollen einfach nur in den Boden zu stecken und darauf zu warten, dass wunderschöne Blüten entstehen. Wer im Spätsommer und im Herbst eine üppige Farbenpracht erleben will, der muss sich schon ein bisschen bemühen.

Wichtig ist zum Beispiel, dass alte, vertrocknete Blüten herausgeschnitten werden. Dieses Herausschneiden nennt man ausputzen. Schon im August muss damit begonnen werden. Dafür wird man bei der Pflege aber auch mit einer gewissen Farbenpracht bis in die Zeit der ersten Nachtfröste belohnt. Wer darauf verzichtet, die verwelkten Blätter zu entfernen, zwingt die Pflanze dazu, ihre ganze Kraft schon jetzt in die Samenbildung zu stecken. Damit geht die Kraft für neue schöne Blüten verloren. Wer dagegen regelmäßig putzt, animiert seine Blume immer wieder dazu neue Knospen zu bilden und damit natürlich immer wieder neue Blüten.

© Otmar Smit – M. Schuppich – Fotolia.com

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