Gartenmöbel aus Holz – welche Hölzer eignen sich

Man glaubt es kaum, aber es gibt unglaublich viele Baumarten auf diesem Planeten. So findet man rund 60,065 unterschiedliche Arten, die sich in den Wäldern rund um unseren Globus finden lassen. Hier in unseren Längengraden findet man nur ein Dutzend unterschiedlicher Holzarten, die man nicht nur bewundern kann, sondern für die man sich auch entscheiden kann, wenn es um die Auswahl des richtigen Holzes für Möbelstücke geht. Darunter fallen beispielsweise Fichte, Eiche, Buche – die beliebtesten heimischen Holzarten auf dem Markt. Die unterschiedlichen Arten unterscheiden sich nicht nur in deren Maserung und Farbe, sondern auch in deren Struktur und Dichte. Diese Merkmale gelten als besonders wichtig für die Verarbeitung von Gartenmöbeln, denn schließlich sollen diese nicht nur schön aussehen, sondern auch robust und langlebig sein.

Das passende Holz für Gartenmöbel

Früher griff man zu Holzarten wie Kiefer und Teak. Heute werden Akazie und Eukalyptus auch hierzulande immer beliebter. Wer sich für Gartenmöbel entscheidet, steht heute vor der Qual der Wahl, denn noch nie war die Auswahl an verschiedenen Hölzern so groß. Die Möbel sollen nicht nur praller Hitze standhalten, sondern meist auch Schnee und Regen überleben können. Wie lange das Möbelstück am Ende tatsächlich überlebt, kommt vor allem auf die Holzart sowie den Holzschutz an. Laubhölzer leben im Allgemeinen etwas länger als Nadelhölzer. Das südostasiatische Teakholz und die Akazie gehören nach wie vor zu den wetterfesten Holzarten, den sie besitzen eine wasserabweisende Eigenschaft, weshalb sie sich besonders gut für Gartenmöbel eignen. Eine  Auswahl an exklusiven Gartenobjekten finden sie hier. 

Teakholz – robust und zuverlässig

Teakholz gilt als ganz besonders robust und zuverlässig. Zudem hat es eine angenehm warme, braune Farbe aufzuweisen. Gartenmöbel aus Teakholz wirken nicht nur besonders elegant, sondern gelten als sehr witterungsbeständig aufgrund ihrer hohen Dichte. Sie sind bestens für den Außenbereich geeignet.

Das robuste Holz kommt aus dem Südosten von Asien und ist auch für unser Klima bestens gewappnet. Möbel, die aus Teakholz gefertigt wurden können ohne Probleme das ganze Jahr über draußen bleiben. Frost, Kälte und Nässe überstehen diese Möbel ohne Problem. Die schwarze Maserung ist für das Holz übrigens ebenfalls charakteristisch. Eine spezielle Oberflächenbehandlung ist außerdem nicht erforderlich.

Möbel aus Akazie

Akazie verhält sich prinzipiell ähnlich wie das beliebte Teakholz. Das Holz muss ebenfalls nicht imprägniert werden, denn das Holz stammt aus dem Südosten der USA und gilt als extrem wetterfest. Das Holz ist besonders schwer und massiv, gilt als sehr robust und extrem langlebig.

Akazientisch

Auch die Optik kann sich bei Akazie sehen lassen. Mit der Zeit erhält das Holz einen dunkleren Touch (es dunkelt also etwas nach) und wirkt immer besonders edel und schick.

Eukalyptus und Douglasie

Besonders trendig sind derzeit Gartenmöbel aus Eukalyptus oder Douglasie. Eukalyptus-Holz gehört zu den niedrigeren Preisklassen, da das Holz sehr schnell wächst. Der rote Eukalyptus ist am besten für den Außenbereich geeignet, dennoch muss das Holz vor Sonne und Wasser geschützt werden. Die Möbel sollten also stets mit einer Plane abgedeckt werden.

Die Douglasie stammt aus Nordamerika und zählt zu den festen Nadelhölzern des Planeten. Dennoch ist das Holz anfällig für Schimmel, weshalb bei diesem Holz in keinem Fall auf eine Imprägnierung verzichtet werden darf!

douglasie

Gartenmöbel aus Fichte

Auch Fichte ist zwar hübsch anzusehen, kommt jedoch nicht ohne Imprägnierung aus, wenn man die Möbel in den Außenbereich stellen möchte. Fichte gilt als sehr weiche Holzart, weshalb sie auch für die Papierherstellung verwendet wird. Auch dieser Baum wächst sehr schnell und sorgt somit nicht nur für einen günstigeren Preis, sondern auch für eine gute Verarbeitung, aufgrund der hohen Elastizität. Dennoch ist Fichte anfällig für Schimmel.

Gartenmöbel aus Lärchenholz

Lärchenholz zählt zu den heimischen Holzarten und ist fester als Kiefer oder Fichte. Auch beim Brückenbau wird Lärchenholz immer wieder gerne eingesetzt. Das Holz weist eine markante Maserung auf und kann mit seinem rötlichen Touch überzeugen. Das Holz kann außerdem mit einer ganz natürlichen „Waffe“ gegen die sogenannten „Fressfeinde“ punkten: Es verfügt über einen besonders hohen Harzgehalt, welcher das Risiko einer Fäulnis minimiert. Aus diesem Grund ist das Holz auch etwas teurer, als beispielsweise Fichte und Kiefer. Dennoch ist auch bei Lärchenholz eine Imprägnierung erforderlich.

Lärchenholz

Wenn man sich bei seinen Gartenmöbel nicht so einfach für eine bestimmte Holzart entscheiden kann, besteht auch die Möglichkeit unterschiedliche Hölzer einfach miteinander zu kombinieren. Eine Holzkombination kann je nach Maserung und Farbe bei Gartenmöbel in jedem Fall Sinn machen und kann zum echten Blickfang werden!

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