Gartenmöbel Ratgeber: Den Außenbereich neu gestalten

Wer einen eigenen Garten besitzt, mag damit viele wohltuende Gedanken verbinden. Eines ist ganz sicher: Der Garten ist mehr als nur ein grüner Fleck auf der Erde. Der Hobbygärtner verbindet seine mit Bedacht gestaltete Grünfläche mit einem Rückzugsort, an dem er seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Kinder haben eine Spielfläche in privater Atmosphäre ganz für sich allein. Familien und Freunden dient der Gartenbereich als idealer Ausgleich zum Alltag. Sogar ein gewisses Maß an Selbstversorgung ist möglich: Obst und Gemüse spielen bei der Gartengestaltung oft eine Rolle.

Besonders viel Wert legt der Gartenbesitzer auf eine vernünftige Planung, wenn er den Außenbereich neu gestalten möchte. Zusammen mit der passenden Auswahl an Gartenmöbeln, dekorativen Elementen und einer leicht zu pflegenden Bepflanzung, entsteht ein architektonisches und harmonisches Gesamtkonzept.

Die beliebtesten Stile der Gartengestaltung

Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Manche Hausbesitzer ziehen einen mediterranen Stil vor, andere mögen es modern und übersichtlich. Beliebt sind außerdem noch eine ganze Reihe anderer Gartenstile, die individuelle Wünsche erfüllen: Neben mediterran und modern gestalteten Gärten vertritt die Gartenwelt vor allem

  • Stein- und Kiesgärten
  • japanische Gärten für ein asiatisches Flair
  • Landhausgärten
  • Bauern- und Naturgärten.

Der moderne Garten

Wer sich an modernen Elementen erfreut, hat eine Vorliebe für klar abgegrenzte Bereiche, in denen Beete, Pflanzen und Rasenflächen ihren festen Platz haben. Der Schwerpunkt für das Auge des Betrachters liegt auf klaren Linien. Je nach aktuellem Gebäudestil des Eigenheims dominieren in der Regel dunkle oder helle Grau-Elemente. Dabei kann es sich um Gehwegplatten, hohe Begrenzungen für Beete oder Rasenkantensteine handeln.

Die kühle Ausstrahlung, die der Modernität manchmal immanent ist, lockert der Eigenheimbesitzer gerne mit Gartenmöbeln aus Massivholz auf. Zum Einsatz kommen auch Pergolen oder Sichtschutzwände. Das Gesamtbild richtet sich häufig auf die Lounge-Atmosphäre, die besonders bei Gästen gut ankommt.

Der Kiesgarten

Modernität versprüht auch der Kiesgarten, in dem vornehmlich Kiesbeete zu finden sind. Auch hier sind die Nuancen in Grau vornehmlich vertreten. Sie bilden einen Kontrast zu der sie umgebenden Pflanzenwelt.

Der mediterrane Garten

Wer nicht in Urlaub fahren möchte, kann sich die Urlaubsstimmung auch in den eigenen Garten holen. Gärten im südländischen Stil machen den Ort der Ruhe besonders im Sommer zu einem harmonisches Gesamtbild. Selbst im Winter lässt sich dieser Stil umsetzen und auch erhalten. Dafür sind allerdings die richtigen Pflanzen an der richtigen Position gefragt. Der Hobbygärtner muss zunächst für den richtigen Boden sorgen, der nicht zu nass und eher nährstoffarm sein sollte. Die Pflanzen sollten einen geeigneten Platz zum Überwintern haben.

Neben den für den mediterranen Stil typisch üppigen Pflanzen und Zitrusbäumen gehören auch Terrakotta-Gefäße, Elemente aus Naturstein und vor allem Gartenmöbel aus Metall dazu. Großer Beliebtheit erfreuen sich sowohl für Gartenstühle als auch für den Gartentisch zart geschwungene Muster.

Aber auch der rustikale Stil mag dem ein oder anderem Geschmack dienen. Naturbelassene Holzmöbel verleihen der Umgebung das Flair der Toskana. Neben den Sitzgelegenheiten, die bei einer Neugestaltung gern in den Mittelpunkt gerückt werden, kann auch die Anlage eines Pools mit dekorativen Elementen eine Augenweide sein.

Der Steingarten

Natürlich wirkt auch der Steingarten. Auf sandigem Boden positioniert der Gartengestalter größere Steine, zwischen denen Bodendecker und Sukkulenten gut gedeihen. Wer es besonders pflegeleicht halten will, entscheidet sich für einen Kies- oder Steingarten. Beispielsweise gelangt Unkraut kaum durch die Kiesschicht.

japanischer Garten

Der japanische Garten

Gartenfreunde des asiatischen Flairs wählen oft japanische Gartenelemente oder gestalten ihren Garten komplett in einen japanischen Garten um. Typisch und gern gesehene dekorative Komponenten sind Buddha-Figuren, Steinlaternen, Bambuspflanzen, Drachenskulpturen, Pavillons, Kies und Feng-Shui-Anordnungen. Für was auch immer sich der Gartenbesitzer im Schwerpunkt entscheidet: die harmonische Einheit spielt beim japanischen Garten die wichtigste Rolle.

Der Landhaus-, Bauern- und Naturgarten

Der Landhausgarten ist auf eine natürliche Beschaffenheit ausgerichtet, wobei häufig klassische Elemente auf moderne treffen. Solange keine der beiden Stile dominiert, darf viel kombiniert werden. Auch der Hobbybastler kommt hier zum Einsatz, weil sich in einem Landhausgarten auch die selbstgebaute Gartendekoration gut macht.

Der Bauern- und Naturgarten sieht wie ein Cottage aus. Dominierend sind Wildblumen, dichte Beete, Metall-Accessoires und Nutzpflanzen wie Kräuter und Gemüse.

Der richtige Schutz für die Gartenmöbel

Egal um welche Gartenmöbel es sich handelt: Das Material sollte langlebig und leicht zu pflegen sein. Darüber hinaus müssen sie unterschiedlichen Witterungsbedingung standhalten können. Wer Metallmöbel wählt, hat es bei der Pflege besonders leicht. Im Winter braucht sich der Hauseigentümer nicht um den Erhalt dieser Art der Möbel sorgen.

Bei Möbeln aus Holz sieht das schon anders aus. Um den Naturstoff zu schützen, kommen bei der Gartengestaltung schützende Anstriche zum Einsatz. Für den Außenbereich arbeitet der Gestalter oft mit einer Dünnschicht-Lasur, die durchsichtig ist. Allerdings bietet die Lasur nur einen geringen UV-Schutz. Wer die Farbe seiner Möbel erhalten möchte, stellt sie am besten in einen sonnengeschützten Bereich. Pigmentierte Lasuren hingegen bieten einen hohen UV-Schutz.

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