Brunnenpumpen können effizient als Wärmepumpe eingesetzt werden

Eine Brunnenpumpe bietet sich perfekt als Wärmepumpe an. Sie kann für eine klimaneutrale Heizanlage verwendet werden. Immer mehr Menschen legen einen großen Wert auf Klima- und Umweltschutz. Dadurch gewinnen Brunnenpumpen immer mehr an Bedeutung.

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Vorteile von Brunnenpumpen

Eine Brunnenpumpe wird auch als Wasser-Wasser-Wärmepumpe und Grundwasser-Wärmepumpe bezeichnet. Durch das Grundwasser kann ausreichend Energie für die Beheizung eines Gebäudes zur Verfügung gestellt werden. Grundwasser bietet den Vorteil, dass es eine Temperatur zwischen 8 und 12° C aufweist. Mit einer Brunnenpumpe wird das Grundwasser abgepumpt und zur Wärmepumpe geleitet. Hier wird es erwärmt und kann direkt in das Heizungssystem eines Hauses eingespeist werden.

Warum wird dem Wasser die Wärme entzogen?

Wird das Grundwasser mithilfe einer Brunnenpumpe bis zum Rohr des Verdampfers einer Wärmepumpe weitergeleitet, wird ein flüssiges Kältemittel an das Wasser abgegeben. Durch den integrierten Verdichter wird das Kältemittel angesaugt mit einem höheren Druck verdichtet. Das Kältemittelt verändert seinen Aggregatszustand in einen gasförmigen Zustand. Mit dem Wärmetauscher wird die Wärme des verwendeten Kältemittels zur Wärmepumpe weitergeleitet. Von hier aus wird sie an den Pufferspeicher eines Hauses weitergegeben.

Der Pufferspeicher ist dafür gedacht, dass die Wärme an den Warmwasserbereiter und Heizkörper geleitet werden können. Durch ein anderes Rohr fließt das benutzte Wasser wieder zurück in das Grundwasser. Auch das Kältemittel wird wieder flüssig und kühlt sich ab. Von der Wärmepumpe fließt es zu einem Expansionsventil. In diesem Bereich wird das Kühlmittel weiter abgekühlt, bis es aus dem Grundwasser erneut die Wärme aufnimmt. Somit schließt sich der Kreislauf und es wird kein Kältemittel oder Wasser verschwendet.

Was muss beim Kauf einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe beachtet werden?

Damit eine Grundwasserwärmepumpe genutzt werden kann, muss gewährleistet sein, dass ausreichend Grundwasser zur Verfügung steht. Zusätzlich muss auf eine gute Qualität des Wassers geachtet werden. Die Konzentration von Eisen darf 0,2 mg/l nicht übersteigen. Es sollte auch nicht zu viel Sauerstoff im Wasser vorhanden sein. Wenn das Grundwasser getestet wird, wird auch ein Augenmerk auf den Mangangehalt geworfen werden.

Ist der Manganwert zu hoch, kann es in der Wärmepumpe zu einer Verschlammung oder starken Verschmutzung kommen. Bevor Hausbesitzer ihre Wärmepumpe mit Grundwasser versorgen können, benötigen sie eine Genehmigung. Damit das System optimal funktioniert, werden zwei Grundwasserbrunnen benötigt. Das liegt unter anderem daran, dass ein Förderbrunnen und ein Schluckbrunnen benötigt werden.

Das Wasser für die Wärmepumpe wird mit der Brunnenpumpe direkt aus dem Saugbrunnen bzw. Förderbrunnen gepumpt. Nach dem die Wärme abgegeben wurde, fließt das Wasser zurück in den Schluckbrunnen. Da das Wasser im Erdreich versinkt und nicht direkt zum Förderbrunnen gelangen sollte, ist es wichtig, dass zwischen dem Schluck- und Saugbrunnen ein Abstand von 15 Metern eingehalten wird. Zusätzlich ist es wichtig, dass auf die Fließrichtung des Grundwassers geachtet wird.

Warum ist der Einsatz einer Brunnenpumpe sinnvoll?

Durch eine Brunnenpumpe steht allen Hausbesitzern eine große Effizienz zur Verfügung. Mit einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe kann ein Wirkungsgrad von bis zu 500% erreicht werden. Heizkosten können dadurch effizient gesenkt werden.

Wer sich für den Einsatz einer Wärmepumpe entscheidet, die mit einer Brunnenpumpe versorgt wird, kann eine hohe Förderung durch die KfW oder BAFA in Anspruch nehmen. Das System benötigt nicht viel Platz und lässt sich optimal auf die eigenen Bedürfnisse planen. Durch die Brunnenpresse werden regenerative Energien genutzt. Auch die Betriebskosten sind im Vergleich zu anderen Heizsystemen deutlich geringer. Brunnenpumpen arbeiten sehr leise und zuverlässig.

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Regenerative Energiequellen liegen im Trend

Damit sich die Anschaffung einer Brunnenpumpe für einen Hausbesitzer rechnet, sollte eine robuste Pumpe gewählt werden. Sie muss durch ihren hohen Wirkungsgrad für niedrige Betriebskosten sorgen. Da es bei einer Wärmepumpenanlage zu hohen Betriebsstunden kommen kann, sollte jeder Wirkungsgrad-Prozentpunkt für bares Geld sorgen.

Das hat den Vorteil, dass die Jahresarbeitszahl durch eine energiesparende Brunnenpumpe steigt. Hierbei handelt es sich um das Verhältnis zwischen der abgegebenen Wärmemenge und der zugeführten Energie.

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