Essigbäume als bunte Farbtupfer im Herbst

Mit seinen feurig roten Blättern bildet der Essigbaum besonders im Herbst einen Blickfang in den Kleingärten und entlockt manchen Passanten ein Staunen. Die Blätter erscheinen zunächst gelb, verfärben sich orange und fallen im November karmesinrot zu Boden. Der Essigbaum bildet auf einem kurzen, krummen Stamm sehr breite Kronen aus. Was dem Kleingärtner oft Ärger macht, sind die Jungtriebe, welche sehr zahlreich erscheinen und sich zu einem regelrechten Dickicht auswachsen können. Noch zehn Meter von der Pflanze entfernt können sich neue Triebe zeigen. Die markante Pflanze mit ihren gefiederten Blättern stammt aus Nordamerika.

Der Essigbaum als Heilpflanze

Dort wurde der Essigbaum von den Indianern als Heilpflanze geschätzt. Die Blätter des Essigbaumes enthalten eine Vielzahl an Gerbstoffen. Die Gerbstoffe dienten den Indianern zum Gerben von Fellen. Eine Indian Lemonade erhielt man, wenn die Früchte in Wasser angesetzt wurden. Das Getränk besitzt einen hohen Vitamin C Gehalt. Doch auch in der heutigen Zeit kann der Essigbaum uns wertvolle Dienste leisten. Die Blätter des Essigbaumes helfen gegen Durchfallerkrankungen und beschleunigen die Wundheilung. Ein Sud aus Essigbaumblättern hilft gegen raue Hände. Wer seine Hände darin badet, kann Rissen und Schrunden erfolgreich den Kampf ansagen. Wer Eisenteile entrosten möchte, kann ebenfalls einen Essigbaumsud dafür nutzen. Die Teile werden mehrere Tage im Sud belassen und so mit einem zusätzlichen Rostschutz versorgt.

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2 Kommentare

  1. Der Essigbaum ist also nicht nur eine Augenweide im Herbst, sonder auch noch ein toller Helfer für alle Lebenssituationen. Ich leide bei so kühlen Temperaturen sehr stark an trockenen Händen, daher wäre so ein Sud für mich wohl das beste.
    Ein toller Beitrag!

  2. Stimmt, solch ein Sud wäre eine gute Idee 🙂 Danke für den Tipp

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