Fasssauna für den Garten – alles was man wissen sollte

In die Sauna zu gehen empfinden viele Menschen als eines der höchsten Gefühle, wenn es um Entspannung geht. Und das nicht nur in den klassischen Saunaländern Finnland oder Russland, sondern zunehmend auch in unseren Breiten. Praktisch, wenn man seine private kleine Sauna hat, die man zu jeder Zeit, und ganz nach Herzenslust, nutzen kann.

Natürlich braucht man für eine eigene Sauna ein wenig Platz. Es gibt jedoch auch äußerst platzsparende Alternativen, wie zum Beispiel eine Fasssauna, die im Garten aufgestellt werden kann. Was man bei der Anschaffung und Inbetriebnahme einer solchen Fasssauna beachten muss, und was sie in etwas kosten kann, ist hier zu erfahren. Desweiteren kann man sich hier informieren

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Die rechtlichen Grundlagen zur Installation einer Fasssauna

Vor dem Erwerb einer Fasssauna sollte man immer überprüfen, ob eine Baugenehmigung für deren Aufbau im Garten nötig ist. Von Bundesland zu Bundesland gibt es hier unterschiedliche Regelungen. Zuständig ist jeweils das örtliche Bauamt. Bevor man sich selbst mühsam durch die Landesbauordnung, in der rechtliche Grundlagen zum Thema Bau festgeschrieben sind, kämpft, ist es besser sich direkt beim örtlichen Bauamt über die lokalen rechtlichen Gegebenheiten zu informieren.

Da eine Sauna im Garten als Gebäude mit Aufenthaltsraum zu bewerten ist, und außerdem auch noch eine Feuerstelle hinzukommt, sollte man sich danach erkundigen ob eine Baugenehmigung eingeholt werden muss, und ob zum Nachbargrundstück Mindestabstände beim Aufbau der Sauna eingehalten werden müssen.

Das richtige Fundament für eine Fasssauna wählen

Ganz egal, ob man eine Fasssauna aus Fertigbauteilen erwirbt, oder, ob man die Gartensauna selbst zimmern möchte: damit sie stabil und sicher im Garten steht, braucht sie immer einen passenden Untergrund. Dieser sollte fest und eben sein.

Einfach so auf die Wiese stellen kann man eine Fasssauna also nicht. Außerdem sollte der Untergrund dieser Saunaart frostsicher sein, damit das Holz der Sauna möglichst lange neuwertig ist und nicht durch die Kälte beschädigt wird.

Für kleiner dimensionierte Fasssaunen eignen sich im Garten verlegte Bodenplatten aus Beton, die gleichzeitig eine sehr kostengünstige Lösung sind. Noch besser, und auch stabiler, hingegen ist ein Streifenfundament, das mit einem Punktfundament verknüpft wird.

Das Punktfundament sollte in einer Tiefe von mindestens 80 Zentimetern eingebracht werden, denn dies gewährt eine optimalen Frostschutz. Damit das Fundament gut steht, sollten Eisengitter beim Bau integriert werden.

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Was man beim Bau einer Fasssauna außerdem beachten sollte

Wer lange Freude an seiner Fasssauna im Garten haben möchte, sollten beim Bau und hinsichtlich der Ausstattung der Sauna einige Dinge beachten. Besonders wichtig ist es für die Errichtung der Sauna eine passende Holzart auszuwählen.

Da der Innenbereich einer Sauna durch den Saunaofen jeweils stark aufgeheizt wird, eignen sich besonders gut Holzarten wie Thermoholz, Zedernholz oder auch die nordische Fichte. Diese Holzarten kommen mit starken Temperaturschwankungen gut zurecht und werden nicht spröde.

Je dicker man die Saunawände konstruiert, desto besser kann das Holz die Wärme des Innenraums speichern. In jedem Fall sollte die Holzwand mindestens 40 Millimeter breit sein, noch besser sind 60 Millimeter. Weiterhin sollte die Sauna über eine Tür mit Holzrahmen verfügen, die man abschließen kann, wenn die Sauna nicht genutzt wird. Auch sollte man die Sauna nicht auf das blanke Fundament aufsetzen, sondern sie auf Stützbeinen positionieren. Hierbei gilt die Faustregel: Je mehr Stützbeine man verwendet, desto besser steht sie Sauna am Ende.

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Die passende Saunagröße

Die Größe der Fasssauna richtet sich danach wie viele Personen sie gleichzeitig nutzen möchten. Um zu ermitteln wie groß die Sauna sein sollte, sollte man sich immer überlegen wie viel Platz ein Erwachsener benötigt, um sich auf einer Holzbank bequem auszustrecken.

Natürlich passen in sitzender Position mehr Menschen in eine Gartensauna, ob es jedoch schön ist rein aufrecht sitzend zu saunieren, sollte einen kurzen Moment der Überlegung wert sein.

So viel kostet eine Fasssauna
Die Preise für eine Fasssauna können, je nach Ausstattung, variieren. In der Regel liegen sie zwischen 1.600 und 9.000 Euro. Für das Fundament kommen, je nach Größe, Kosten von 500 bis 4.500 Euro hinzu.

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