Säulenobstbäume eignen sich für kleine Gärten

Nicht jeder unter Ihnen hat einen Garten zur Verfügung, in dem große wachsende Obstbäume gepflanzt werden können. Aber hierfür gibt es Säulenbäume, die auch unter der Bezeichnung Naschobst angeboten werden, und diese Säulenbäume eröffnen für alle Hobbygärtner, die nur einen kleinen Garten zur Verfügung haben, eine Möglichkeit Obstbäume (Säulenobstbäume) heranzuziehen. Säulenobstbäume

Säulenobstbäume werden daher immer beliebter, denn die schlanken Züchtungen benötigen nur wenig Platz und eignen sich nicht nur für den Anbau für kleine Gartengrundstücke, sondern auch für den Anbau in Kübeln. Und diese kleinen Obstbäume erhalten Sie in Baumschulen und Gartencentern – in verschiedene Obstsorten wie zum Beispiel:

  • Birnen und Mirabellen
  • Süßkirschen und Zwetschgen
  • Sauerkirschen und Nektarinen
  • Apfel und Pfirsiche

Und die Zucht, eines Säulenobstbaums zeichnet sich durch diese Merkmale aus:

  • Frühe Fruchtbildung
  • Früher Formschnitt
  • Fruchtansatz nahe am Stamm
  • Schwach wachsender Wurzelstock

Wissenswertes über Säulenobstbäume

Säulenobstbäume benötigen wenig Platz und können daher in Kübeln oder als Obsthecken angepflanzt werden. So können Sie sich nicht nur über eine Obsternte freuen, sondern Säulenbäume sind auch als dekoratives Element ein Hingucker. Außerdem sind solche kleine Obstbäume pflegeleicht und ertragsreich.

Beim Säulenobst handelt es sich um gezüchtete Obstgehölze, die meistens aus England stammen, denn dort ist das Kultivieren von aufrechten Hauptriebe eine ganz alte Tradition. In der Regel bilden diese kleinen Obstbäume – keine oder nur recht kurze Seitentriebe, und das leckere Obst können Sie bis September ernten. Diese Bäume mögen keine Staunässe und bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort.

In puncto Krankheiten und Schädlinge sind Säulenobstbäume wegen ihrer hohen schlanken Form nicht sehr anfällig. Daher sind Säulenobstbäume sowohl mehltautolerant und schorfresistent, und selbst starke Wintermonate können den zierlichen Bäumchen nichts anhaben.

So werden Säulenobstbäumchen gepflanzt

Wenn Sie einen Säulenobstbaum gekauft haben und zu Hause angekommen sind, sollten Sie sofort den Topf entfernen, in dem das kleine Bäumchen steht. Den Erdballen müssen Sie auflockern, aber nicht so sehr in die Tiefe greifen. Danach wird der Säulenobstbaum in das ausgehobene Pflanzenloch eingesetzt, dabei sollten Sie darauf achten, dass die Oberkante des Ballens nur knapp in der Erdoberfläche herausragt. Es ist empfehlenswert, im Pflanzenloch für einen guten Wasserabzug zu sorgen. Nach dem Einpflanzen sollten Sie den Säulenobstbaum sehr gut wässern. Auch in den folgenden Tagen immer wieder nachschauen, ob das Bäumchen Wasser benötigt, denn er darf nicht austrocknen.

Erst nach einigen Wochen, wenn das Bäumchen angewachsen ist, sollten Sie es düngen – jedoch immer nur im Frühling und im Sommer. Für die Düngung reicht ein organischer Dünger, wie zum Beispiel, trockener Dung oder Hornspäne. Säulenobstbäume benötigen außerdem auch noch eine Stütze und dies kann ein Pfahl oder ein dicker Bambusstock sein. Sie können Säulenobstbäume entweder einzeln in Ihrem Garten bepflanzen oder im Kübel auf die Terrasse oder sogar als Hecke anlegen.

Säulenobstbäume in Kübeln

Säulenobstbäume benötigen einen ausreichend großen Kübel, und dieser sollte wenigstens 25 Liter Volumen haben. Dies sorgt für eine gute Standfähigkeit und er wird auch mit ausreichenden Nährstoffen versorgt. Ein Säulenobstbäumchen müssen Sie, wenn er sich im Kübel befindet, alle fünf Jahre umtopfen. Zwischendurch immer wieder neue Erde nachfüllen und Dünger verabreichen. Auch ein Windschutz ist für den im Kübel stehenden Säulenbaum sehr wichtig und am besten stellen Sie ihn über die Wintermonate an eine Südwand. Darüber hinaus kann der Kübel mit dem Obstbäumchen, mit einem Gartenvlies umhüllt werden.

Und so wird ein Säulenobstbaum geschnitten

Die meisten Säulenobstbäume sind von der Form her sehr schlank und hochwachsend. Deshalb benötigen sie sehr wenig Rückschnitt. Sie müssen nur die einzelnen Triebe, die vom Bäumchen abweichen wegschneiden. Damit durch das Abschneiden nicht wieder ein neuer Trieb bildet, sollten Sie den überzähligen Zweig direkt vom Stamm abschneiden.

Um Kirsch- oder Birnensäulenbäumchen schlank zu halten, müssen Sie die Zweige auf eine Länge von 15 bis 20 Zentimetern kürzen. Und diesen Schnitt wird am besten Ende Juli durchgeführt – denn nur so kann sich das Wachstum besser regulieren. Bei Birnen- und Pfirsichsäulenbäumchen ist ein Ausdünnen der Früchte sinnvoll.

Somit sind Säulenobstbäume nicht nur für einen kleinen Garten geeignet, sondern sind zudem sehr pflegeleicht und schenken Ihnen eine reiche Ernte.

© ocus finder – Fotolia.com

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