Stromquelle im Garten

Wie bekommt man Strom in den Garten und in das Gartenhaus? Wenn es nur um Licht geht, ist die einfachste Lösung eine Niedervoltleitung. In diesem Fall muss nur eine Trafo-Station im Haus installiert werden, von der gehen dann die Niedervoltleitungen in den Garten. Da bei diesen Leitungen so wenig Strom anliegt, ist die von ihnen ausgehende Gefahr nicht sehr groß. Mit Niedervolt werden auch Weidezäune betrieben. An diesen darf auch niemand ernsthaft zu Schaden kommen bei einer Berührung, weder Mensch noch Kind. Man könnte also eine Niedervoltleitung einfach quer durch den Garten legen. Oder über Bäume zum Gartenhaus führen, oder zwar verbuddeln, aber nicht sehr tief. Einen Spatenstich tief sollte man aber schon graben, sonst ist bei jeder neuen Pflanzung auch die Leitung in Gefahr.

GartenbeleuchtungWenn mehr Strom gebraucht wird, zum Beispiel für Geräteanschluss im Gartenhaus, für eine Gartensteckdose oder eine Teichpumpe, kann eine Außensteckdose am Haus installiert werden. Das bedeutet, bei jeder Stromnutzung muss eine Kabeltrommel quer durch den Garten geschleppt werden, oder die Leitung liegt die ganze Zeit offen im Garten herum.

Das kann vermieden werden durch ein Erdkabel quer durch den Garten. Das Verlegen lässt aber nicht viel Freude erwarten, wenn das Grundstück mit Bäumen bestanden ist. Man kann einen Mikrobagger leihen, diese kleinen Geräte kommen gut zwischen Bäumen durch. Das Erdkabel muss jedoch in mindestens 60 Zentimeter Tiefe liegen, wenn die Wurzeln eines Baumes im Weg sind, müssen sie per Hand ausgegraben werden. Sonst könnte der Baum leiden. Außerdem müssen die Anschlüsse im Haus und im Gartenhaus durch einen Elektriker hergestellt werden, ein Fehlerstromschutzschalter muss auch installiert werden. Keine schnelle Arbeit.

Die eleganteste Möglichkeit ist ein Inverter Stromerzeuger. Der Strom wird bei dieser Lösung direkt im Gartenhaus erzeugt, lästige Kabel liegen nicht herum, Erdarbeiten entstehen nicht.

Diese Geräte gibt es in verschiedenen Ausführungen. Der klassische Inverter Stromerzeuger arbeitet mit Benzin- oder Dieselantrieb. Es ist jedoch auch möglich, hier die ersten Erfahrungen mit der Nutzung erneuerbarer Energien zu machen. Dann ist ein kleines Windrad für die Stromerzeugung zuständig, und der Strom ist künftig umsonst. Wenn der Inverter Stromerzeuger mit einem Sinuswechselrichter ausgestattet ist, liefert er Strom wie aus der Steckdose.

Welche Steckdosen sind für den Garten geeignet?
Als Steckdosen für den Garten kommen aus Sicherheitsgründen nur spezielle Außensteckdosen in Frage, die vor Feuchtigkeit geschützt sind. Praktisch für den Außeneinsatz sind Steckdosen, die sich mit einem Timer ein- und ausschalten lassen. So kann man nicht vergessen beim Verlassen des Gartens die angeschlossenen Geräte auch wieder abzuschalten. Eine andere Variante für die Stromkontrolle im Garten sind Steckdosen mit einer Fernbedienung. Diese lassen sich bequem vom Haus aus bedienen, ohne dass man dafür z. B. bei Regen in den Garten hinaus gehen muss. Es gibt auch Steckdosen mit einer Dimmfunktion, die gerade für den Einsatz im Grünen an langen Sommerabenden eine echte Bereicherung sein kann. Denn wenn das Tageslicht im Laufe des Abends abnimmt, kann damit die Beleuchtung fortlaufend angepasst werden, um eine perfekte Stimmung zu erzeugen.

aboutpixel.de / Secret Garden © Guido Jakobs

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ein Kommentar

  1. Was man nicht alles für die Stromversorgung im Garten machen kann! Das ist doch super! Im Garten lassen sich auch verschiedene Quellen für die Stromversorgung finden wie zum Beispiel Wasser, Sonne oder Biokompost. Das ist die Tendenz auch, nicht wahr?

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