6 Tipps für die richtige Gartenplanung

In dem eigenen Garten möchte man sich wohl fühlen. Im besten Falle sollte dies ein Rückzugsort mit einer angenehmen Atmosphäre sein. Bei der Gartengestaltung kann man verschiedene Konzepte und Stilrichtungen anwenden. Mit den nachfolgenden Tipps gelingt Ihnen die Planung ganz einfach selbst. Zudem kann es sinnvoll sein, eine professionelle Software zu nutzen, um die Gartenplanung ganz bequem am heimischen PC vornehmen zu können. Eine sehr gute Anwendung bietet die Arcadia BIM 3-D Architekt Software.

Diese verfügt über eine intuitive Bedienung sowie eine plastische Abbildung und Visualisierung aller Elemente. Grundrisse lassen sich dort direkt erstellen oder einscannen. Zudem bietet die Software eine Darstellung in 3-D-Optik an. Entwürfe können immer wieder verändert und aktualisiert werden. Auch unterschiedliche Entwürfe lassen sich abspeichern und im Anschluss miteinander vergleichen. Zudem bietet die Software einen virtuellen Rundgang an. Der bereitgestellte Kundensupport berät Sie daneben in allen wichtigen Fragen. Weitere Informationen zu der beschriebenen Software findet man auf Arcadia-soft.com.

Tipp 1: Maß nehmen

Bevor sie mit der Planung starten können, müssen Sie wissen, wie die Maße ihres Gartengrundstücks sind. Auskunft hierüber gibt Ihnen zum einen der Grundrissplan. Falls Sie diesen nicht zur Hand haben, können Sie auch mit einem Maßband oder einen Zollstock die Grundstückswerte nachmessen. Sind die Maße bekannt, können Sie diese zu Papier bringen und einen ersten Entwurf des Grundrisses anfertigen.

Hierzu sollten Sie Millimeterpapier verwenden und die Zeichnungen mit einem Bleistift fertigen. So sind nachträglich auch noch Korrekturen möglich. Die ermittelten Maße müssen dabei maßstabsgetreu abgebildet werden. Weiter ist zu beachten, ob das Grundstück noch brach liegt oder ob sich dort schon Bepflanzungen befinden. Sollte Letzteres der Fall sein, können Sie auch diese schon mit in den Plan aufnehmen, es sei denn, sie möchten den Garten komplett von Grund auf erneuern.

Tipp 2: Brainstorming

Das Brainstorming ist ein sehr wichtiger Prozess. Hierbei haben Sie die Möglichkeit, ihre Ideen zusammen zu tragen und aufzuschreiben. Sie können alle Elemente anführen, die ihr Garten enthalten soll. So können Sie auch die Bepflanzung konkretisieren oder aufschreiben, ob ihr Garten einen Teich enthalten soll, eine Grillecke oder einen Brunnen. Mit dieser Übersicht können Sie sich schon mal einen grobe Vorstellung davon machen, wie ihr Garten aussehen könnte.

Zudem wird sich so zeigen, was überhaupt umsetzbar ist. Entsprechend können Sie anfangen, ihre Wunschliste zu priorisieren oder sich Alternativen zu überlegen. Eine gute Möglichkeit der Ideenfindung ist zu dem, durch verschiedene Zeitschriften zu stöbern und dort noch Anregungen zu suchen. Sie können sich auch mit einer Kamera bewaffnen und in ihrem Umfeld nach Gestaltungsideen suchen. So haben sie direkt eine Visualisierung. Die verschiedenen Bilder können Sie in Form eines Moodboards anbringen.

Tipp 3: Den Stil festlegen

Natürlich muss man sich nicht zwingend an eine bestimmte Stilrichtung halten. Das Gesamtbild wird aber stimmiger, wenn sie einen konkreten Gartenstil verfolgen. Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. So kann man einen Rosengarten planen, einen Landhausgarten, einen asiatischen Garten, einen Naturgarten, einen stylischen Garten oder andere Themengärten.

Sobald das Konzept feststeht, können Sie mit der Konkretisierung beginnen. Je nach Gartenstil kommen unterschiedliche Elemente und Bauweisen infrage. Hier können Sie nun gezielt online oder im Baumarkt nach passenden Pflanzen und Dekoelementen schauen. Neben der Optik sollten Sie aber auch die praktischen Aspekte berücksichtigen. Dies betrifft zum Beispiel die Wegführung oder auch die Positionierung der Anschlüsse.

Tipp 4: Die Pflanzenwahl

Das wichtigste in einem Garten sind natürlich die Pflanzen. Dabei handelt es sich sowohl um Blühpflanzen als auch um Kräuter, Sträucher oder Bäume. Hinzukommt noch die Überlegung, welche Bereiche mit Rasenfläche bedeckt werden sollen. Ist ein Teich geplant, müssen Sie auch noch die Teichpflanzen auswählen.

Bei der Auswahl der Pflanzen kommt es zum einen auf die Optik an. Wichtig ist aber auch, dass sie sich mit den Ansprüchen der Pflanzen beschäftigen und wissen, unter welchen klimatischen Bedingungen und Lichtverhältnissen diese am besten gedeihen. Daher sollten Sie die Licht- und Schattenplätze in ihrem Garten kennen, ebenso wie die Bodenbeschaffenheit.

Sie können zudem gezielt Bereiche entwickeln, die mehr Schatten spenden. Sollen Rosen ihren Garten verschönern, brauchen Sie auch entsprechende Spaliere. Auch diese können Sie gestalterisch in die Planung mit aufnehmen und romantische Rosenbögen integrieren. Sie haben auch die Möglichkeit, sofern der Platz es zulässt, verschiedene Beete anzulegen, die jeweils ihr eigenes Motto entfalten. Da lässt sich ein Kräutergarten anpflanzen, ein Steingarten, oder das klassische Blumenbeet.

Auch farblich können Sie Akzente setzen oder sich auf eine bestimmte Farbauswahl beschränken. Bei der Auswahl der Pflanzen sollten sie auch immer daran denken, welches Wuchsverhalten diese an den Tag legen. Gerade ein neu angelegter Garten wirkt häufig noch recht spärlich bepflanzt wenn die jungen Pflanzen noch sehr klein sind. Hier können Sie sich auch überlegen, schon weiter gereifte Gewächse zu kaufen. Besonders Bäume benötigen meist mehrere Jahre, bis sie eine entsprechende Größe erreicht haben

Tipp 5: Die Bebauung planen

Ein Garten besteht in der Regel nicht nur aus Pflanzen. Auch Wege oder eine Terrasse sind typische Teile eines Gartens. Hinzu kommen noch gegebenenfalls weitere Bauten wie ein Brunnen, eine Grillstätte, ein Pavillon, ein Gartenhaus, ein Holzunterstand oder ein Gartenteich. Auch hier müssen Sie sich für eine konkrete Variante entscheiden und die Umsetzbarkeit überprüfen.

Im Anschluss wählen Sie die konkrete Bebauungsart. Es gilt hier, die Formen festzulegen und auch die zu verwendenden Materialien auszusuchen. Je nach handwerklichem Geschick können Sie die Bauarbeiten selbst durchführen oder Sie müssen sich einen entsprechenden Handwerker besorgen, der dies für sie übernimmt. Sie sollten sich zudem überlegen, wie sie ihre Grundstücksgrenze gestalten, sofern dies noch nicht geschehen ist. Hier gibt es die Möglichkeit, eine Hecke wachsen zu lassen oder auch einen Zaun oder eine Mauer zu errichten.

Tipp 6: Kostenplanung

Nachdem sie sich für ein Konzept entschieden haben, geht es an die Kostenplanung. Natürlich ist das Projekt nur dann umsetzbar, wenn auch der Kostenaufwand stimmt. Daher sollten Sie nun einmal grob überschlagen, welche Kosten für die Umsetzung anfallen werden. Sollten Sie hiernach feststellen, dass die Kosten Ihr Budget übersteigen, können Sie noch das eine oder andere Element streichen oder durch eine günstigere Variante ersetzen. Fallen die Kosten dagegen genau in ihren gewünschten Rahmen, können Sie mit der Umsetzung ihrer Planung beginnen.

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