Blinkende Weihnacht – Lichterglanz im Garten

Der Winter mag vielleicht nicht jedermanns liebste Jahreszeit sein, aber eines muss man ihm lassen: im Winter sehen die Gärten nachts am schönsten aus. Das liegt insbesondere an der Weihnachtsbeleuchtung, die ungefähr ab dem ersten Advent in vielen Vorgärten zu sehen ist. Und die wirkt nun einmal in der dunklen Jahreszeit am schönsten.

weihnachtsbeleuchtung

Klassisch-dezent und fantasievoll-exzentrisch

Dabei geht jeder Gartenbesitzer unterschiedlich mit dem Thema und dem Material um. Während viele die Außenbeleuchtung eher punktuell einsetzen und bloß einzelne Bereiche mit Lichterketten schmücken, wie etwa kleine Nadelbäume oder das Balkongeländer, begegnen einige Wenige der Aufgabe mit exzessivem Eifer. Da wird nicht nur der Garten ins rechte Licht gerückt, sondern gleich das Haus und der Zaun mit. Da werden Unsummen für Außenlichterketten und Dekoration ausgegeben, damit am Ende alles Blinkt und leuchtet. Diese fantasievollen Arrangements haben durchaus ihre Bewunderer und sind gerade auf Adventsspaziergängen ein beliebter Ausflugspunkt für die Nachbarschaft, aber so wirklich schön und besinnlich sind vollausgeleuchtete Weihnachtsvorgärten nicht gerade. Und vor allem: bei den strahlenden Lichtern braucht man als Hausbesitzer gut abdunkelnde Vorhänge oder Rollos, damit man nachts noch schlafen kann.

Hell ins Dunkel bringen

Aber bei der Weihnachtsbeleuchtung gilt letztlich: erlaubt ist was gefällt. In Baumärkten gibt es beleuchtete Weihnachtsdeko in den unterschiedlichsten Designs und Formen, von kitschigen Rentieren aus Lichtschläuchen bis hin zu einfarbigen klassischen Lichterketten. Bei der Gartendekoration für das Winterwunderland hat  man die Wahl zwischen den unterschiedlichsten Ausführungen: warm und gelblich, oder kühl und blau, blinkend, mit Musik oder anderen Geräuschen. Soll die Dekoration nur Akzente setzen, kommen eher klassische Lichterketten und Lichtnetze in Frage. Wird es fantasievoll und soll die Lichterdeko die eigentliche Gartenbeleuchtung ersetzen, darf es ruhig etwas heller und ausgefallener sein.

Auf die Außenbeleuchtung kommt es an

Egal wofür man sich entscheidet, wichtig ist, dass man nur speziell für den Außenbereich gedachte Lichterketten und Co. nutzt, denn fast alle werden elektrisch betrieben und kommen im Garten unweigerlich mit Regen, Schnee und Wind in Berührung. Die Kabel und der Stecker müssen gut isoliert sein, damit Feuchtigkeit keinen Kurzschluss verursachen kann. Schließlich soll an Weihnachten nicht das Haus brennen, sondern höchstens die Kerzen am Baum. Im Baywa Baumarkt gibt es die entsprechenden Lichterketten online zu kaufen. Eine gute Alternative zu klassischen strombetriebenen Leuchtmitteln sind im Freien auch Lichterketten und Dekoration, die Solarbetrieben sind oder LEDs, die mit Batterien laufen. Und: damit die Leichter immer pünktlich mit Einbruch der Dunkelheit erstrahlen könne, empfiehlt es sich, die Stromversorgung im Garten mit einer Zeitschaltuhr zu regeln. Das sorgt außerdem dafür, dass das bunte blinken und blitzen die Stromkosten nur bedingt in die Höhe schießen lässt. LED-Lichter sind ebenfalls sehr strom- und damit auch kostensparend. Ein leuchtender Garten im Winter muss eben nicht das Weihnachtsbudget auffressen. Na dann: Lichterkette an und Frohe Festtage.

 

Bildquelle: Aurimas via flickr © CC BY-ND 2.0

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ein Kommentar

  1. Sehr schöner Beitrag!
    Mit freundlichen Grüßen Maria

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