Gartenterrasse anlegen 1/5

Die Gartenterrasse anlegen – der richtige Ort, die richtige Größe, die richtige Gestaltung, Teil 1

Beim Neubau sollte man sie schon frühzeitig mit planen, im bestehenden Garten harmonisch integrieren – die Terrasse zur Erholung oder die Wirtschafts-Terrasse. Einige Umstände, die dabei werden müssen, damit Projektierung und Planung das richtige Ergebnis hervorbringen, sollen heute und in den nächsten Wochen Stück für Stück erörtert werden.

Der richtige Ort für die Terrasse oder Balkon ist ebenso ausschlaggebend die richtige Größe, damit im Ensemble aus Haus, Terrasse und Garten am Ende ein gut eingefügter Ort der Erholung entsteht, den man gerne nutzt. Bei der Planung von Haus und Garten oder der Umnutzung eines Teils des Garten hinter dem Haus für eine Terrasse sollte man, bevor es den Selbstbau oder den Umbau geht, offen und ehrlich den vorhandenen Platz mit dem Platzbedürfnis für eine Gartenterrasse abgleichen. Es hat wenig Zweck, in einem kleinen Garten ein Rasenstück bewahren zu wollen, damit dieser nicht nur aus Terrasse und umgebenden Ziergehölzen besteht. Haus und Terrasse soll am Ende eine Einheit darstellen. Das Grundstück hinter dem Haus kamen, auch wenn es klein ausfällt, mit Terrasse und Bepflanzung ebenfalls Harmonie verströmen, aber dafür sollte man sich auch nicht daran gebunden fühlen, Platz für alles, was an Rasen und Pflanzen denkbar wäre, dort hineinzudrängen.

Die Terrasse soll den Wohnraum nach draußen erweitern. Draußen heißt auch: mehr Raum. Deshalb kann man die Terrasse kaum zu groß anlegen. Eine Mindest-Abmessung vom 4 x 7 m oder einen Mindest-Quadratmeterzahl von circa 30 sollte man anstreben. Blumenbeete und Rasen müssen eventuell zurückweichen, möglicherweise ist es sogar besser, wenn in einem kleinen Garten der Rasen ganz verschwindet. Letzten Endes wird man nämlich sowieso lieber die Terrasse für das Wohnen im eigenen Garten nutzen als ein handtuchbreites Rasenstück, dass stiefmütterlich zwischen Holzterrasse und Blumenbeet eingezwängt wird. Ein Terrassengarten, der gut angelegt ist, wird nicht einfach nur durch die Terrasse dominiert. Der Verzicht auf Rasen, aber eine gut an die Gegebenheiten angepasste Bepflanzung, zum Beispiel als Sichtschutz, wirken hier optisch und harmonisch wahre Wunder.
Soll die Terrasse nicht nur für die Gartenmöbel und die Entspannung daheim und mit Freunden genutzt werden, sondern auch als Wirtschaftsterrasse, auf der die Wäsche trocknet und allerlei weiterer Alltag parallel zur Erholung im Garten stattfinden soll, sollte sie ohnehin etwas größer angelegt werden, als dass sie sich nur auf Mindestmaß beschränken muss.
Vergleicht man die Nutzbarkeit von Terrasse und Rasen zum Beispiel bei nassem Wetter, fällt eine Entscheidung für die eher großzügige Bemessung der künftigen Gartenterrasse leichter.

Eine Gartenterrasse anlegen heißt aber auch, Elektroanschlüsse, Entwässerung und Beleuchtung geschickt zu planen und einzusetzen. Gerade eine durchdachte Terrassenbeleuchtung kann im Winter den Wohnraum, der zu Terrasse hinaus weist, optisch vergrößern, da man zum Beispiel vom Wohnzimmer aus nicht nur auf schwarze Scheiben statt hinaus sieht.

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ein Kommentar

  1. Wir haben einige Infos zu unterschiedlichen Pflasterarten zusammengestellt: http://www.parkundgarten.com/lexikon-infoservice/pflastersysteme/betonpflastersteine.html
    Ist vielleicht für die Terassenplanung ganz interessant.
    Viel Spaß beim Gärtnern und Galabau.

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