Gartenzaun selbst gemacht

So ein Gartenzaun kann ordentliches Geld kosten. Wer aber keinen Maschendrahtzaun sondern einen stabilen Holzzaun haben möchte, und trotzdem sparen will baut sich seinen Zaun am besten selbst.
Gartenzaun

Zum Bau eines Gartenzaunes eignet sich Lärchenholz am besten. Dieses Holz ist widerstandsfähig und muss nicht gestrichen werden. Es wittert mit der Zeit ab, und erhält eine schöne grau-braune Farbe. Wer keine fertigen Lärchenzaunelemente kaufen will, kann auch normales Schnittholz verwenden. Man sollte aber darauf achten, dass dieses Schnittholz gehobelt ist, da man sich sonst leicht an den Spänen verletzen kann. Die Lärchenholzbretter bekommt man im Holzhandel fertig zugeschnitten, aus der Erfahrung eignen sich Brettlängen zwischen zwei und drei Meter für einen Zaun.

Im Abstand der Brettlängen werden Zaunpfähle in die Erde gesetzt, auf die dann die Bretter geschraubt werden. Die massiven Zaunpfähle aus Lärchenholz werden entweder auf einen Metallsockel geschraubt, oder direkt in Beton in die Erde gesetzt. Man kann die Zaunpfähle auch mit einem Metallschuh versehen, und so in die Erde setzen. Auf diese Weise benötigt man keinen Beton, verhindert aber trotzdem den direkten Kontakt zwischen Holz und Erde. Für das Setzen der Pfähle sollte man sich unbedingt die nötige Zeit nehmen, da man hier Bodenunebenheiten sehr gut und einfach ausgleichen kann. Später beim Montieren der Bretter können Ungenauigkeiten beim Vermessen zu Problemen führen. Die Wasserwage ist hier der beste Freund des Heimwerkers!
Auch die Holzbretter, die man für den Zaun verwendet, sollten in einer Höhe an den Zaunpfählen befestigt werden, die einen direkten Kontakt zum Boden verhindern. Wer den Zaun auch nach unten hin abgeschlossen haben will, kann das mit einem Betonbrett erreichen. Dieses Betonbrett kann man im Baumarkt kaufen, und wird mit Bolzen am Metallschuh montiert.
Die Zaunbretter werden an den Zaunpfählen mit idealerweise mit rostfreien Schrauben montiert. Da sich das Holz mit den Jahren durch den Einfluss der Witterung verzieht, muss man damit rechnen etwa 10% der Schrauben nach dem ersten Winter zu erneuern. Der Lärchenholzzaun muss nicht gestrichen werden und eignet sich auch um Kletterpflanzen daran hochwachsen zu lassen.

aboutpixel.de / sonnenblume mit hut © Stefan Hiller

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5 Kommentare

  1. Hallo,

    das mit dem Lärchenzaun werde ich in diesem Herbst einmal ausprobieren. Bis jetzt bin ich aus Kostengründen immer auf Kiefernholz ausgewichen.

    Danke!

  2. Ja das stimmt leider das Lärchenholz etwas teurer als anderes Holz ist, aber es lohnt sich dieses zu kaufen, da es wirklich um einiges widerstandsfähiger ist und der Zaun, ohne das man ihn anstreichen muss, sehr lange hält.

  3. Maschendraht finde ich persönlich die beste und schönste Lösung.
    Bin leider nicht so der Holz-Fan – deshalb ist für mich nur eins wichtig, ein Stabilen, gut Aufgebauten Maschendrahtzaun.

    Kanns eig nur weiter empfehlen, aber da hat jeder seinen eignen Geschmack.

  4. Mh – also ich finde ja , das ein Maschendrahtzaun nicht die schönste Lösung ist, jedoch gibt es sicherlich Stellen im Garten, bei dem diese Bauart am sinnvollsten ist…

  5. Also ich finde auch, dass ein Maschendrahtzaun eine bessere Lösung ist. Oder besser gesagt, generell Zäune aus Stahl. Die sind einfach stabiler und können was aushalten.

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