Hauswasserwerke für den Garten

In Zeiten der Wirtschaftskrise und der ständig wachsenden Erhaltungskosten für ein Haus, ist die Errichtung eines Hausbrunnens oder die Zuleitung über eine Regenwasserzisterne zum Haus eine sehr gute Sparmaßnahme. Für die WC-Spülung, das Gießen der Blumen oder Autowaschen kann auch genauso gut Regenwasser verwendet werden und so können anfallende Wasserkosten über das örtliche Wasserleitungsnetz eingespart werden.

Was ist bei der Errichtung einer Eigenwasserversorgungsanlage zu beachten?

Schwengelpumpe und Trog im GartenEs muss auf jeden Fall auf den Grundwasserspiegel geachtet werden, da dieser ausschlaggebend für die benötigte Pumpengröße ist. Es besteht ein Unterschied zwischen 17 Meter Grundwasserspiegel und 30 Meter Grundwasserspiegel, da die Pumpleistung bei 30 Metern stärker sein muss als bei 17 Metern. Bei den Pumpen für einen Tiefbrunnen ist auch auf die Qualität des Produktes zu achten, da Billigprodukte oftmals sehr laute Geräusche von sich geben und dadurch die Nachbarn und vor allem der Liegenschaftseigentümer in seiner Ruhe gestört ist. Auch ein Druckbehälter ist von großer Wichtigkeit, da dadurch das ständige Arbeiten der Pumpe verhindert wird und der Druck trotzdem in der Wasserleitung erhalten bleibt. Weitere Informationen zur Errichtung einer Eigenwasserversorgungsanlage finden sich auf www.hauswasserwerk.net.

Allgemeine Überlegungen

Vor der Anschaffung sollten einige grundlegende Informationen vorhanden sein. Wenn das Hauswasserwerk für Trink- und Nutzzwecke verwendet werden soll, ist es ratsam ein robustes Material zu wählen und eine Pumpanlage, welche für den Dauerbetrieb auch geeignet ist. Zu bedenken ist auch, dass die Trinkwasserversorgung über eine Eigenwasserversorgungsanlage mit Kosten verbunden ist, da in gewissen Abständen ein Wasseruntersuchungsbefund aus gesundheitlichen Gründen der Baubehörde vorzulegen ist. Die Auswertung über ein Untersuchungslabor ist oftmals nicht günstig. Auch ein Preis- und Qualitätsvergleich ist ratsam, vor allem wenn es das Einsparen von Fixkosten betrifft.

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ein Kommentar

  1. Möglich ist es auch, eine Zisterne zu vergraben, die das Regenwasser von der Dachrinne auffängt. Dann hat man immer genug Wasser um den Garten auch in einem heißen und trockenen Sommer ausreichend zu bewässern. Ein weiterer Vorteil ist, dass man in der Zisterne auch eine Tauchpumpe versenken kann. Die braucht dann keine ganz so große Pumpleistung wie eine Pumpe in einem Grundwasserbrunnen. Zusätzlich ist noch zu bedenken, dass Regenwasser weniger Kalk enthält als Grundwasser (meistens), was den Pflanzen wiederum zugute kommt.
    Mfg, Moritz

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