Hecken richtig pflegen

Eine Hecke ist nicht nur schön anzusehen, sondern sie ist auch die ideale Möglichkeit, ein Grundstück auf natürliche Art zu begrenzen. Außerdem lässt sich mit ihr ein Garten hervorragend gestalten. Hecken haben viele Funktionen zu erfüllen. Sie sind gleichzeitig Schattenspender, aber auch Wind-und Lärmschutz, aber auch ein hervorragender Sichtschutz. Das Beste an der Hecke ist allerdings ihre ökologische Aufgabe. Hecken können durch ihren Aufbau hervorragend vor Staub, Abgasen und sonstigem Schmutz schützen, aber sie sind auch ein hervorragender Lebensraum für zahlreiche Tiere. Wer sich einmal die Mühe macht, eine Hecke aus der Nähe zu beobachten, wird sich wundern, wie viele Untermieter in seinem Garten leben. Das setzt allerdings voraus, dass die Hecke gesund ist und gut gepflegt wird.

Vor allem im Sommer benötigt die Hecke zusätzlich Unterstützung durch ihre Besitzer. Wer eine schöne Hecke haben will, sollte sie auch regelmäßig gießen. Eine Hecke braucht reichlich Wasser. Zusätzlich sollte sie wenigstens einmal in der Zeit von März bis August mit einem organischen Dünger versorgt werden. Für Hecken aus Nadelgehölzen kann zusätzlich ein Spezialtannendünger verwendet werden. Dieser Spezialdünger sorgt dafür, dass die Nadelgehölze keine Nährstoffmängel aufweisen. Etwas Gutes tut man den Hecken, wenn die Bodendecke mit Mulch oder mit Abfall vom Heckenschnitt bedeckt wird. So bleibt die Feuchtigkeit besser im Boden und Unkraut hat weniger Chancen sich auszubreiten.

So werden Hecken geschnitten

Laubgehölze werden im Normalfall einmal im Juni, und dann noch einmal im August oder September geschnitten. Da Nadelgehölze langsamer wachsen, reicht es bei ihnen, wenn sie einmal im Jahr geschnitten werden. Der beste Termin dafür ist der Mai, kurz bevor die Hecke austreibt. Grundsätzlich werden aber nur die einjährigen Triebe geschnitten. Damit die Hecken gleichmäßig dicht und schön wachsen kann, empfiehlt es sich sie trapezförmig zu schneiden. Generell geht man davon aus, dass die Hecken oben ungefähr ein Zehntel weniger breit sind als unten.

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Unterschieden wird bei den Hecken zwischen immergrünen Hecken, wie zum Beispiel dem bei uns sehr beliebten Kirschlorbeer, und den Hecken, die im Herbst ihr Laub abwerfen. So ist es auch kein Wunder, dass es Hecken gibt, die gerne in der knalligen Sonne stehen, und andere Hecken, die die Sonne nicht wirklich lieben. Das sollte berücksichtigt werden, bevor eine Hecke angepflanzt wird.

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