Die perfekte Rasenpflege im Frühjahr

Für viele Gärtner ist das Frühjahr die schönste Jahreszeit, es geht endlich wieder nach draußen an die Arbeit, die ersten Boten der nahenden warmen Jahreszeit zeigen ihre Blüten und die Bäume treiben.  Nun gibt es viel zu tun für den ambitionierten Hobbygärtner,  nicht zuletzt bedarf auch der Rasen eines umfangreichen Pflegeprogrammes, soll er wieder in saftigem Grün erstrahlen. Durch die langen Wintermonate hat er meist stark gelitten, durch die viele Staunässe haben sich oft Moosnester gebildet und einige Stellen sind gelb und abgestorben.

rasenpflege ist viel Arbeit

Nun heißt es, den Vertikutierer aus seinem Winterquartier holen und dem Rasen wieder Luft und eine geregelte Sauerstoffzufuhr zu verschaffen.  Durch das Vertikutieren werden nicht nur die moosigen Stellen im Rasen beseitigt, vielmehr werden alle abgestorbenen Planzenteile heraus geholt, so dass der Rasen quasi wieder frei durchatmen kann. Zudem wird er somit ausgedünnt und nur die festen und robusten Bestandteile bleiben erhalten. Das bedeutet für den Gärtner nun natürlich auch, es muss gegebenenfalls nachgesät werden und dies sollte am späten Nachmittag oder am frühen Abend passieren, so muss nicht gewässert werden und der Samen kann sich über Nacht setzen. Nach dem Ansäen sollte der Rasen allerdings nach Möglichkeit für einige Zeit nicht stark beansprucht werden, was sich vor allem dann ein wenig schwierig gestaltet, wenn Hunde mit im Haushalt leben, die im Garten ihren Auslauf genießen dürfen. Diese Ruhepause sollte man dem Rasen aber unbedingt gönnen, denn  nur so kann auch gewährleistet werden, dass der frisch gesäte Rasen sich kräftig entwickeln und robuste Wurzeln bilden kann.

 

Nach dem Ansäen sollte dann auch das Düngen nicht vergessen werden. Hier stehen dem Gartenbesitzer zahlreiche verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, für welche er sich entscheidet, liegt an ihm selber. Als kleiner Hinweis sei hier jedoch angebracht, dass sich ein flüssiger Dünger besser verarbeitet lässt. Das heute noch oft verwendete Blaukorn ist mit Vorsicht zu verwenden, da es giftig ist und Tiere oder sogar die im Haushalt lebenden Kinder dadurch Schaden nehmen könnten.

 

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4 Kommentare

  1. moos-im-rasen.de

    Eine sehr schöne Erklärung, besonders das Bild trifft den Nagel auf den Kopf: Ein Garten ist viel Arbeit!

    Falls größere Probleme mit Moos im Rasen bestehen bleibt einem häufig nur der Griff zur Chemie-Keule. Will man das vermeiden sollte man sich unbedingt an Deine genannten Punkte halten:
    – Nachsäen
    – Ruhen lassen
    – Düngen

    Dann sollte es auch ohne Moos- und Unkrautvernichter klappen.

    Es grüßt Gundula

  2. Der zeitpunkt zum vertikutieren ist sehr entscheidend. Man kann da leicht seinen Rasen nachhaltig beschädigen, und das will man natürlich nicht. Bei sehr starkem befall von Moss und Filz, sollte man vielleicht sogar 2 Mal vertikutieren. SO bekommt man das schnell in den Griff!

  3. Ein regelmässige Mähen uber den Sommer hilft hier auch. Durch das regelmässige Mähen kann der Rasen in die Breite gehen und sich verdichten. Hierdurch wird Moos und Unkraut verdrängt.
    Bei bereits befallenen Stellen sollte man nach dem Vertikutieren schauen das man den Boden etwas mit Sand auflockert und das Wasser besser versickern kann. So hat man weniger Staunässe und dadurch weniger Moos

  4. Reicht denn einmal im Frühjahr zu vertikutieren, oder sollte man das auch in den folgenden Monaten noch einige Male wiederholen?

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