Laubsauger – der Vergleich

laubblaeserWenn der Herbst kommt und die Blätter von den Bäumen fallen ist auch die Zeit der Laubsauger gekommen. Gerade wer einen großen Garten hat wird die Vorzüge eines solchen Gerätes zu schätzen wissen. Damit lassen sich Blätter problemlos einsaugen und unangenehme Rückenschmerzen oder Blasen an den Händen durch zu viel Laubrechnen lassen sich natürlich auch vermeiden. Zum Glück gibt es heute eine sehr große Auswahl an den verschiedensten Geräten. Trotzdem weiß man oft nicht, welches wirklich gut ist und was man überhaupt benötigt. Dieser Artikel gibt alle wichtigen Hinweise zum Thema Laubsauger bzw. Laubbläser.

Welche Rolle spielt der Preis?

Atika LSH 2600
GWC 1800

Natürlich ist der Preis wichtig. Denn auch Gartenfans mit kleinem Geldbeutel können in die Vorzüge eines solchen Gerätes kommen. Die günstigste Variante ist im Moment der Atika LSH 2600 mit rund 33 Euro.
Er ist leicht in der Bedienung und kann problemlos vom Sauger zum Bläser umgestellt werden. Allerdings lässt sich der Fangsack etwas schwer entleeren und er eignet sich besser für trockenes Laub. Für nasses Laub ist er nicht so gut geeignet. Bei trockenen Bedingungen saugt er selbst große Blätter. Somit liefert er ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Relativ günstig sind auch die beiden Geräte von Black und Decker, der GWC 1800L mit circa 100 Euro und der GW 3030 mit rund 110 Euro.

Black & Decker GW3030


Bei den Testberichten liegen beide im Mittelfeld. Eignet sich Ersterer gut um trockenes Laub von mittelgroßen Flächen zu saugen, punktet der Zweite mit seiner universellen Art und einfachen Bedienung.

Kabel- oder Benzinbetrieb?

Güde GBLS 2500

Für kleinere und übersichtlichere Flächen reicht der Kabelbetrieb völlig aus. Diese Modelle sind zudem auch günstiger erhältlich. Bei großen Gärten empfiehlt es sich in ein mit Benzin betriebenes Modell zu investieren. Für rund 120 Euro gibt es schon den Güde GBLS 2500
mit Benzinbetrieb zu kaufen. Dieses Gerät lässt keine Wünsche offen und schneidet im Test mit sehr gut ab. Er saugt selbst nasses Laub problemlos auf, lässt sich leicht bedienen und ist sehr einfach zu betanken. Eine echte Empfehlung also.
Gut schneidet im Test auch der ALB 18 von Bosch ab.

Bosch ALB 18

Er liegt bei rund 65 Euro und funktioniert mit Akku-Betrieb. Der Lithium-Ionen-Akku ermöglicht eine flexible Verwendung. Zusätzlich ist das Gerät sehr leicht und trotzdem sehr leistungsstark. Pro Akkuladung läuft er allerdings nur etwa 15 Minuten. Daher sollte man einen Akku zum wechseln bereit haben.
Generell lässt sich aber sagen, dass Benzinsauger die meiste Power haben, aber auch die teuersten sind. Akku-Sauger haben die schwächste Leistung, da sie auch nur begrenzt nutzbar sind.

 

 Weitere Laubsauger und Laubbläser mit Beninmotor:

Was man sonst noch beachten sollte

Wichtig ist auch die Größe des Auffangsackes. Bei kleinen Flächen reicht hier schon ein kleiner aus, bei großen allerdings sollte man auch einen großen LaubsaugerSack wählen, um nicht unnötig oft entleeren zu müssen. Generell sollte man immer vor dem Kauf überlegen was genau man haben möchte. Dabei sollten die Größe des Gartens, die gewünschte Leistung des Saugers und letztendlich auch der Preis eine wichtige Rolle spielen. Zwei wirklich tolle Geräte mit sehr guter Bewertung sind die beiden Sauger BGA 85 und SHE 71 von Stihl. Der BGA 85 wird mit Akku betrieben und ist universell einsetzbar. Selbst in großen Gärten überzeugt er mit seiner einzigartigen Leistung. Auch die Handhabung ist hier sehr unkompliziert und einfach. Natürlich schneidet auch der SHE 71 mit der Note sehr gut ab. Zwar wird er mit Kabel betrieben, aber er überzeugt durch seine sehr starke Leistung als Sauger und aus Bläser. Auch für große Flächen mit viel Laub ist er hervorragend geeignet. Das einzig negative bei beiden Geräten ist der Preis. Beide kosten mehrere hundert Euro und sind somit nicht ganz billig. Aber dafür liefern sie auch eine topp Leistung.

 

lese auch

Bereit für den Winter – Die richtige Wartung von Gartengeräten

Ein eigener Garten kann vieles sein: Erholungsort, Spielplatz für Kinder und Haustiere oder fruchtbarer Boden …

8 Kommentare

  1. Hey, ein supper Artikel. Unser Laubsauger hat neulich dem Geist aufgegeben und ich hatte immer das Gefühl mit sehr wenig Power zu saugen es hat auch immer ziemlich lang gedauert.
    Ich denk mit den Informationen die ich jetzt habe werde ich mir einen Laubsauger holen der wohl etwas besser sein wird 🙂

    Grüße Tim

  2. Habe mir voriges Jahr einen Laubsauger für meinen Garten zugelegt und für mich war klar, es muss ein Benzimodell sein. Entschieden habe ich mich für das Modell von Güde und bin sehr zufrieden damit. Akkugeräte finde ich auch noch ok, aber Modelle mit Kabel rate ich ab, das mit dem Kabel ist extrem störend….

  3. Hi,

    sehr gute Übersicht. Hat mir persänlich gut geholfen mal ein enig Übersicht in das Angebots-Kuddelmudeel zu bringen. Als Laie blickt man dann heutzutage ja gar nicht mehr durch. Ich hab jetzt in jedem Fall zwei Geräte in der engeren Auswahl und werde mal gucken was draus wird 🙂

  4. Hi,
    gute Seite. Hilft auf jeden Fall weiter um eine Entscheidung beim Kauf eines Laubsaugers treffen zu können.
    lg.Ralph

  5. Hallo,
    super Seite. Dieser Beitrag hat mir bei meiner Kauf entscheidung sehr geholfen.
    lg,Angela

  6. Wirklich ein sehr guter und noch immer sehr aktueller Aritkel! Vor allem die Aspekte für den richtigen Kauf wurden hervorgehoben. Hab mich lange nach Geräten umgeschaut und mich letztes Jahr für den Einhell BG-EL 2500/2 entschieden. War aber nie Testsieger irgendwo so viel ich weiß LG, Sabine 🙂

  7. Endlich mal ein vernünftiger Beitrag über Laubsauger, hab lange danch gesucht. Ich glaube mein Entscheidung ist damit gefallen.

  8. Vielen Dank, für den tollen Artikel!
    Mir persönlich ist bei Gartengeräten immer das Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig. Ich selber habe auch einen kabelbetriebenen Laubsauger und bin sehr zufrieden.
    Da ich eine Steckdose im hinteren Teil des Gartens habe, ist die Nutzung auch im großen Garten kein Problem =)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.