Grillen wie ein Profi

Holzkohle, Gas oder Elektrogrill: Die Diskussion, welcher Grill besser ist, wird auch unter Profi-Köchen mit Leidenschaft geführt. Für Puristen unter den Grillfans gilt der Holzkohlegrill oft als der einzig wahre Grill, der dem Grillgut das typische Aroma verleiht. Er bietet allerdings auch Nachteile: Rauch und Geruch im Garten belästigen mitunter die Nachbarn. Zudem gilt das auf die Glut tropfende Fett als gesundheitlich bedenklich.

Platzsparend und rasch einsatzbereit ist der Elektrogrill, bei dem sich zudem weniger Rauch entwickelt. Professionelle Grillmeister setzten dennoch lieber auf den besser regelbaren Gasgrill. Er erfordert kein zeitaufwändiges Anheizen, lässt sich einfacher reinigen als ein Kohlegrill und erlaubt vor allem das sehr präzise Steuern der Grilltemperatur. Auch in gesundheitlicher Hinsicht punktet diese Variante, da im Gegensatz zum Holzgrill kein Fett auf die Glut tropft. Besonders viele Prof-Köche schwören daher auf den Gasgriller, der in den USA weit stärker verbreitet ist als in Deutschland. Doch auch hier entscheidet sich mittlerweile jeder zehnte Grillfan für Gas – Tendenz steigend!

Ist das Modell etwas größer, lassen sich damit auch mehrere Personen ohne längere Wartezeit satt bekommen. Selbst auf das typische Grillaroma, auf das Holzkohle-Fans schwören, muss man beim Gasgriller nicht länger verzichten: Mittlerweile gibt es am Markt spezielle Holzchips (meist von Obstbäumen) in einer perforierten Alutüte, die in den Grill gelegt werden. Sie sorgen für ein appetitanregendes, holziges Aroma.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten!

Wer sich für einen Gasgrill entscheidet, sollte beim Kauf einige wichtige Punkte beachten.

Gute Gasgriller haben eine stufenlose Gaseinstellung. So lässt sich die gewünschte Grilltemperatur ganz mühelos einstellen und im Auge behalten. Achten Sie also darauf, ob der Gasbrenner getrennt regelbar ist. Hochwertige Rohrbrenner sind übrigens aus Edelstahl.

  • Ein guter Grillrost ist stabil und rostfrei. Bewährt hat sich neben Edelstahl vor allem emailliertes Gusseisen mit seiner exzellenten Wärmeleitungsfähigkeit.
  • Ein wichtiger Punkt ist zudem die Standfestigkeit des Grills: Das Gerät muss sicher stehen und auch die Qualität der Rollen muss stimmen.
  • Achten Sie auf den Gasverbrauch Ihres Wunschmodells! Dieser wird in Kilowatt deklariert und gibt an, wie hoch der Gasverbrauch innerhalb einer Stunde ist.
  • Die Grillwanne sollte sich möglichst unkompliziert in der Spülmaschine reinigen lassen und über eine Fettauffangschale verfügen.
  • Nützlich und hilfreich sind abklappbare Metall-Seitenanlagen mit Haken zum Befestigen von Grillutensilien.
  • Besitzt das Gerät eine sogenannte Piezozündung, kann es schnell, sicher und ohne Zündhölzer gezündet werden.

Achten Sie auf qualifizierte „Grill-Beratung“

In Sachen Grillspaß ist eine gute Beratung besonders wichtig. Fachkundige Grillexperten wissen, welche Griller wirklich Leistung bringen und welches Grillzubehör kein nett anzusehendes Accessoire, sondern tatsächlich nützlich ist. Beratung rund um Hochleistungs-Gasgriller bietet etwa das Möbelhaus Möbel Heinrich (www.moebelheinrich.de), das sich auf dieses Produktsegment spezialisiert hat.

Hochwertige Gasgriller mit ausgezeichneter Brennertechnologie sorgen für eine sehr gute Verteilung der Hitze. Hier punkten auch die beliebten Plancha-Grills, die wie eine Kochplatte erhitzt werden. Innerhalb weniger Minuten erreicht so die Grillplatte die gewünschte Temperatur und ist bereit für die Aufnahme des Grillguts.

Beim Kauf Ihres Wunschgrills sollten Sie darauf achten, dass nicht alle Gasgriller diese Qualitätsanforderungen erfüllen. Häufig sind die günstigsten nicht unbedingt die besten Modelle. Billiggriller entwickeln zum Beispiel oft nicht ausreichend Hitze für wirklich krosse Steaks. Sehr langsam garendes Grillgut hat zudem die unangenehme Eigenschaft, lange am Rost festzukleben. Geschmacklich sind die Ergebnisse daher oft so minimal wie der Preis. Auch eine übermäßig lange Aufwärmphase kann das Grillvergnügen dämpfen.

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